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Rhein Fire QB Jadrian Clark und seine starke Offense © Meike Brunßen
Rhein Fire QB Jadrian Clark und seine starke Offense
© Meike Brunßen
Die Spiele der Woche 5 am 01./02. Juli 2023:

In mehreren Lokal- oder vielleicht besser Regionalderbys können sich auch die Fans der Auswärtsteams auf  eine kurze Anreise freuen. Das sorgt sicherlich für Partystimmung wie es sich für American Football gehört. Außerdem gibt es in drei Spielen klar favorisierte Teams, bei denen der Ausgang vermeintlich vorhersehbar ist. Aber auch diese Spiele müssen erst einmal gespielt werden.

Cologne Centurions (1-3) bei Frankfurt Galaxy (2-1), Samstag 14:30 Uhr, live auf ProSieben MAXX und ran.de

Das einzige Heimspiel bisher hat die Frankfurt Galaxy letzte Woche mit einer soliden Teamleistung gegen die Paris Musketeers gewonnen. Auch gegen die Enthroners konnten sich die Frankfurter durchsetzen, mussten aber in ihrem Auftaktspiel gegen Rhein Fire eine klare Niederlage hinnehmen. Auch die Kölner konnten gegen Rhein Fire wenig ausrichten, es reichte nicht einmal zu einem Score. Die Centurions werden also alles daransetzen, ihr Punktekonto aufzubessern. Für die Galaxy geht es weiter darum, den Anschluss an die Spitze der Western Conference zu halten.

Helvetic Guards (0-4) bei Rhein Fire (4-0), Samstag 14:30 Uhr

Klarer könnte Rhein Fires Favoritenrolle nicht sein. Der Leistungsunterschied zwischen beiden Teams ist allzu deutlich. Dennoch muss auch dieses Spiel erst einmal gespielt werden und auch der Liganeuling aus der Schweiz sammelt Woche für Woche Erfahrung und kann sie in sein Spiel einbringen. Natürlich gilt das auch für die andere Seite.

Hamburg Sea Devils (2-2) bei den Paris Musketeers (1-3), Samstag 16:00 Uhr, live auf ran.de

Hamburg Sea Devils Head Coach Yogi Jones kehrt am Samstag nach Paris zurück, wo er ein Jahr lang den französischen Meister Paris Flash gecoacht hat - zusammen mit Patrick Esume. Nach der deutlichen Leistungssteigerung in Woche 4 hoffen die Sea Devils nun auf einen weiteren Sieg, um in den positiven Punktebereich zu kommen. Paris musste nach einem starken Saisonauftakt erkennen, dass die erfolgreichen Veteran-Teams Frankfurt Galaxy und Rhein Fire noch eine Nummer zu groß sind. Bleibt abzuwarten, ob sich der Abwärtstrend am Samstag fortsetzt.

Berlin Thunder (2-2) bei den Leipzig Kings (2-2), Sonntag 14:30 Uhr

Beim Ostduell bei den Leipzig Kings wird es für Berlin Thunder um Wiedergutmachung für die herbe Niederlage am letzten Sonntag gehen, bei der sie im ersten Quarter von den Hamburg Sea Devils geradezu überrollt wurden. Ob sich die Leipzig Kings ganz auf ihr Spiel konzentrieren ist fraglich. Das mögliche Aus in der European Football League ist sicherlich eine Belastung für das ganze Team.

Stuttgart Surge (3-0) bei den Munich Ravens (2-1), Sonntag 14:30 Uhr, live auf ProSieben MAXX und ran.de

Kann Stuttgart seinen Durchmarsch fortsetzen? Nach dem Sieg letzte Woche in Barcelona sind die Münchner sicher hochmotiviert und mit viel Selbstvertrauen ausgestattet, so dass sie alles daransetzen werden, ihren Heimvorteil zu nutzen.

Milano Seamen (1-2) bei den Raiders Tirol (3-1), Sonntag 16:25 Uhr

Die Milano Seamen konnten letzte Woche gegen die Helvetic Guards den ersten Sieg verbuchen, doch gegen die Raiders Tirol würde sicher keiner auf die Mailänder wetten. Die Tiroler kassierten letzte Woche in der an Punkten kaum zu unterbietenden Partie (3 - 6) gegen Stuttgart Surge ihre erste Saisonniederlage. Doch sicherlich sind die Raiders nach wie vor ein Kandidat für den Titel in der Central Conference der ELF.

Prague Lions (0-3) bei den Panthers Wrocław (3-1), Sonntag 16:25 Uhr

Im osteuropäischen Derby werden die Prague Lions es schwer haben, mit den Panthers Wrocław mitzuhalten. Die Polen sind hervorragend in die Saison gestartet und haben auch bei ihrer einzigen Niederlage gegen Berlin Thunder eine starke Aufholjagd hingelegt.

Vienna Vikings (3-0) bei den Fehérvár Enthroners (0-4), Sonntag 16:25 Uhr

Auch hier ist die Ausganglage klar. Die seit Jahren eingespielten Vienna Vikings sind der klare Favorit gegen die Fehérvár Enthroners, die in ihrem Land kaum auf leistungsstarke “Homegrowns” zurückgreifen können. Um so schöner ist es, dass sie den Schritt in die European League of Football gegangen sind, um den Sport in Ungarn populärer und damit attraktiver für junge Athleten zu machen.